Was ist der Unterschied zwischen CBD und CBDa?

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Was ist der Unterschied zwischen CBD und CBDa?

Viele kennen bereits den Unterschied zwischen CBD und THC. Neben diesen beiden Cannabinoiden gibt es noch rund 120 weitere Wirkstoffe im Hanf. Wenn es um den Effekt von weniger bekannten Cannabis-Wirkstoffen geht, müssen selbst eingefleischte Hanfexperten oftmals passen. Die meisten chemischen Verbindungen aus der Cannabispflanze sind bislang kaum erforscht.

Eines der interessantesten Cannabinoide, die in jüngster Zeit entdeckt worden sind, ist CBDa (Cannabidiolsäure). In diesem Artikel erfährst du mehr über die Wirkung dieser Substanz und wie sie sich von seinem bekannten Bruder CBD unterscheidet.

Was ist CBDa?

Im Grunde genommen handelt es sich bei CBDa um eine Vorstufe von CBD mit einem sauren pH-Wert. Das „a“ steht für den englischen Begriff „acid“, was so viel wie Säure bedeutet. CBDa oder Cannabidiolsäure wird als Ursubstanz von CBD auch als primäres Cannabinoid bezeichnet.

CBDa findet sich vor allem in den Blättern und Blüten von THC-armen Nutzhanf (Cannabis Sativa). Solange der Hanfstrauch noch fest verwurzelt ist, lebt und gedeiht, stellt er bei der Photosynthese säurehaltige Cannabinoide wie CBDa und in geringem Maße THCa her. Diese lebendigen Cannabinoide in saurer Form werden als „inaktiv“ angesehen.

Sobald Cannabis durch rauchen, kochen oder verdampfen erhitzt wird, stellt sich der biochemische Prozess der Decarboxylierung ein. Hierbei werden THCa und CBDa in THC bzw. CBD umgewandelt.

"Inaktive" Cannabinoide in natürlicher Form

Da dieses Cannabinoid in seiner unverarbeiteten, natürlichen Form keine bioaktive Wirkung hat, wird CBDa als inaktiv bezeichnet. Im Vergleich zu aktivem THC oder CBD, hat es einen weitaus weniger spürbaren Einfluss auf das körpereigene Endocannabinoid System.

Aus diesem Grund lösen auch unverarbeitete Marihuanablüten mit heißem Wasser zu Tee aufgekocht oder rohe Hanfblätter im Salat keinerlei High-Wirkung aus, wie wenn man das Kraut rauchen würde. Die Vorstufe THCa hat unbehandelt und oral eingenommen keine psychoaktive Wirkung. Erst wenn das Gras mit einem Stück Butter in der Pfanne erhitzt wird, wandelt sich das THCa in aktives THC mit Rauschwirkung um.

Sowohl CBDa als auch CBD haben ebenfalls keinerlei bewusstseinsverändernde Wirkung. Selbst hohe Dosierungen lösen kein THC-typisches High-Gefühl aus.

Allerdings wissen die Forscher bis dato nur wenig über die genaue Wirkweise von Cannabinoiden wie CBDa, die im Ursprungszustand belassen werden. Die medizinische Forschung konzentriert sich vornehmlich auf die klassischen Formen von decarboxylierten Cannabinoiden.

Wirkung von CBDa im Körper

Erst allmählich wächst das Interesse der Wissenschaft an den natürlichen Vorstufen der Cannabinoiden. Erste Pilotstudien haben einige erfreuliche Eigenschaften von CBDa herausgestellt. Auch dieser Wirkstoff könnte ähnlich wie CBD eine stark entzündungshemmende Wirkung haben. 

Von allen Cannabinoiden – einschließlich THC, CBG und CBC – hatte CBD in dieser Studie die beste tumorhemmende Wirkung gezeigt. Inwieweit CBDa zum positiven Resultat beigetragen hat, kann jedoch nicht eindeutig zugeordnet werden.

Die Forschung befindet sich diesbezüglich in einem sehr frühen Stadium. Um zu einem aussagekräftigen Ergebnis zu gelangen, sind in der nächsten Jahren noch eine Reihe von weiteren Studien notwendig.

CBDa bindet sich im Gegensatz zu CBD nicht direkt an die körpereigenen CB1- und CB2-Rezeptoren an. Es beeinflusst dennoch über den Umweg einer ausgelösten Enzymreaktion das Endocannabinoid-System. Durch diese vermutete Wirkweise, könnte es seine entzündungshemmenden Eigenschaften entfalten.

Zudem wird vermutet, dass CBDa über die Aktivierung der 5-HT-Rezeptoren den Serotoninhaushalt beeinflusst und somit eine antikonvulsive bzw. antiemetische Wirkung (gegen Übelkeit und Erbrechen) haben könnte.

CBDa hat in klinischen Studien einige vielversprechende Erfolge bei der Behandlung von Übelkeit und Erbrechen gezeigt. Vor allem bei Patienten, die mit anderen Therapien keine Verbesserung erzielen konnten.

Darüber hinaus könnte CBDa ähnlich wie andere Cannabinoide antibakterielle und antioxidative Eigenschaften haben.

Decarboxylierung von CBDa zu CBD

Um das medizinische Potential auszuschöpfen, wird CBDa in einem Extraktionsverfahren decarboxyliert und zu CBD Öl verarbeitet.

Bei einer Extraktion ist es entscheidend, dass die Decarboxylierung schonend durchgeführt wird. Zu hohe Temperaturen können die chemische Struktur einiger Cannabis-Wirkstoffe verändern, so dass sie unwirksam werden. Wir von Canzon legen besonderen Wert auf ein möglichst exakte Auszugsverfahren, in dem aller wertvollen Cannabis-Wirkstoffe erhalten bleiben.

Wir lassen unsere CBD Produkte von einem unabhängigen Testlabor auf ihren Wirkstoffgehalt testen und veröffentlichen die Analyseergebnisse.

Um das CBD leicht dosierfähig zu machen und die Bioverfügbarkeit zu erhöhen, wird es mit einer ölhaltigen Trägerflüssigkeit vermischt. Wir von Canzon verwenden als Grundlage für alle CBD Produkte hochwertiges MCT Öl, das auf Basis von Kokosfett veredelt ist.

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